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Sichern Sie sich mit MKV und BMV-Z Ihr Honorar
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Die Mehrkostenvereinbarung (MKV) ist im § 28 Abs. 2 Satz 2 des SGB V verankert. Sie ist trotz Amalgamverbot erhalten geblieben. Mittels MKV wird die BEMA-Leistung von der GOZ-Leistung abgezogen, die Patientin bzw. der Patient trägt die Differenz selbst. Bei hochwertigen Füllungen (GOZ 2060 ff.) fallen noch weitere Leistungen an, die privat vereinbart werden müssen und nicht als Sachleistung berechnet werden dürfen. Diese zusätzlichen Begleitleistungen sind gesondert via BMV-Z zu vereinbaren.
Die 2 größten Gefahren beim Verzicht auf den BMV-Z
Scheut eine Praxis den BMV-Z und rechnet Leistungen via BEMA ab, die keine Sachleistung sind, oder verzichtet gar ganz auf die Berechnung der Leistungen, setzt sie sich der Gefahr des Regresses aus. Im besten Fall verzichtet sie auf Honorar, das ihr zusteht.
Gefahr 1: Abrechnung via BEMA als Sachleistung
Alle Leistungen, die bei einer Füllung als Sachleistung anfallen, auch mit MKV, dürfen Sie via BEMA abrechnen. Es gibt aber Begleitleistungen, die ausschließlich bei hochwertigen Füllungen anfallen oder sich in einem Grenzbereich bewegen und nicht eindeutig zugeordnet werden können. Eine klare Trennung ist wichtig. Für die Abrechnung via BEMA müssen Sie gut dokumentieren, damit die Trennung eindeutig ist. Im Falle eines Regresses muss der Beweis der Rechtmäßigkeit der Sachleistung eindeutig aus der Dokumentation hervorgehen.
Das kommt auf Sie zu: Die GKV filtert mittels KI bestimmte Leistungskombinationen, geht in Regress und fordert von Ihnen eine Stellungnahme. Stimmt Ihre Dokumentation, ist alles gut (bis auf den Verwaltungsaufwand, der Ihnen entsteht). Ist Ihre Dokumentation unzureichend, greift der Regress und Ihre Praxis (nicht die Patientin oder der Patient) zahlt die Leistungen zurück. Im schlimmsten Fall werden vergangene Leistungen hochgerechnet – ein enormer finanzieller Schaden. Die KI ermittelt erfolgreich alle Leistungen, die fragwürdig sind oder sein könnten. In Zeiten vor KI sind solche Leistungen oft nicht aufgefallen.
Tipp: Überdenken Sie Ihre Abrechnung gründlich! In Zukunft gilt: Alle Leistungen gut dokumentieren, nötige Verträge abschließen und die Abrechnung umfassend prüfen! Rechnen Sie mit lückenlosen Prüfungen Ihrer Abrechnung durch die GKV (und zukünftig auch durch Patientinnen und Patienten mittels ePA).
Gefahr 2: Sie wollen keinen zusätzlichen Vertrag zur MKV?
Es ist verständlich, wenn Sie sich Aufwand sparen wollen und deshalb Begleitleistungen nicht über den BMV-Z abrechnen. Um eine adäquate Mehrkostenrechnung zu erhalten, ist es in vielen Fällen aber nötig, die GOZ-Füllung sehr hoch zu steigern.
Das kommt auf Sie zu: Abzüglich der BEMA-Vergütung überschreiten Sie schnell den Faktor 3,5. Ab Faktor 3,5+ kommen Sie um einen weiteren Vertrag nicht herum.
Tipp: Nutzen Sie den BMV-Z für Begleitleistungen, um zusätzliche Leistungen zu vereinbaren. Einige Begleitleistungen fallen immer an (z. B. Formgebungshilfen), andere können Sie anbieten und aufnehmen (z. B. 2040, 4050/4055, 2130, 0080, 0090 ...). Mit dem BMV-Z können Sie einen adäquaten Eigenanteil erreichen, ohne den Faktor der GOZ-Füllung über Faktor 3,5 steigern zu müssen.
JaBr/ES
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